Machen Sie kein "Digitales Marketing". Machen Sie zielgerichtetes Marketing in einer digitalen Welt!

Harald Kamke

Differenzierung | Reputation

FAQs: Falsche Fragen zum Praxismarketing?

Wenn ich eine neue Praxis kennenlerne, werden mir wiederkehrende Fragen gestellt:

  • Wie kommt meine Praxiswebsite (endlich) auf No.1 bei Google?
  • Wie müssen wir Social-Media machen?
  • Warum sind unsere Facebook-Postings nicht erfolgreich?
  • Muss ich neben Facebook auch Snapchat machen? Oder Instagram?
  • Ist eine Online-Terminvereinbarung jetzt ein "Muss"?
  • Wie bekommen wir mehr Online-Fans oder Follower?
  • Ist ein Praxis-Blog sinnvoll. Wenn ja, für welche Leistung?

Die Liste ließe sich weiter fortsetzen, aber die Richtung der Fragen ist bereits erkennbar: Es geht aus Sicht vieler Praxisinhaber in erster Linie um eine Form digitaler Vermarktung von Praxisleistungen. Welche Wege, welche Tools, wie erfolgreicher? Der Ansatz ist - aus Sicht der Praxisinhaber -  eine Frage des Einsatzes der richtigen Werkzeuge, eine Frage der Frequenz ("wie viele Postings müssen wir denn machen?") oder auch eine Frage des Budgets ("Was kostet denn eine bessere Website?").

Sind dies die richtigen Fragen, die richtigen Ansätze, Patienten auf die Leistungsfähigkeit einer Arzt- oder Zahnarztpraxis aufmerksam zu machen und sie langfristig an eine Praxis zu binden? Meine Erfahrung aus vielen Jahren Praxisvermarktung sagt: Nein!

Die "richtigen" Fragen zum Praxismarketing

Konsequent die "richtigen" Fragen zu stellen, ist oft der einzige Weg zum Erfolg. Wer die "richtigen" Fragen stellt, bekommt am Ende im besten Fall ein über Jahre tragendes Konzept.

  • Welche Leistungen unseres Praxisportfolios sind primär ausbaufähig?
  • Welche Städte oder Stadtteile haben gute Anfahrtswege und sind aus meiner Sicht nicht optimal versorgt?
  • Welche Eigenschaften haben meine Patienten-Personas und wie können wir diese ansprechen?
  • Besitzen wir Ansätze einer emotionalen Aktivierung unserer Patientengruppen?
  • Haben wir alle Möglichkeiten eines direkten Patientendialogs ausgeschöpft?
  • Stimmen Patientenwahrnehmung und gewünschtes Praxisimage überein ?
  • Setzen wir unsere (Werbe)-Mittel mit den richtigen Schwerpunkten ein?
  • Welche Praxisleistungen stellen wir an die Spitze der PR und welche Medien nutzen welche Zielgruppen?

Auch wenn diese Übersicht nur einen kleinen Ausschnitt der "richtigen" Fragen repräsentiert, ist die Zielrichtung deutlich: Nicht die Werkzeuge bestimmen den Weg, sondern Zielrichtung, Controlling und Möglichkeiten. Der Weg des Marketings, ob digital (Website, Social-Media, Video, ..) oder analog (Print, Public Health Event, Mund-zu-Mund,...) definiert sich im besten Fall als ein Konzept sinnvoller Ergänzungen.

Emotionaler Ansatz des Patientengewinnung

Vertrauen in eine Praxisleistung aufbauen

Patienten entscheiden sich bekanntermaßen nicht rational für die Wirksamkeit einer Behandlung oder Therapie - Sie vertrauen dem Praxispersonal ihre Gesundheit an. Dieser Unterschied bedeutet eine Veränderung der Sichtweise aller Überlegungen zur Patientengewinnung:

  • Welcher fotografische Ansatz ist wirksam?
  • Wie gestalte ich Aussagen im Praxisvideo?
  • Welches "Wording" haben meine Social-Media-Posts?
  • Wie definiere ich meinen Patientennutzen?

Das Prinzip "Vertrauen"

Die Gestaltung eines Vertrauensaufbaus benötigt eine Kommunikation von Patientennutzen, keine "Merkmal-Kommunikation" von Praxisleistungen. Dieser Überzeugung möchten wir weiter folgen. Daher werbe ich für dieses erfolgreiche Prinzip mit Nachdruck bei meinen Kunden.