Eine Praxismarke muss auf grundsätzlich drei Ebenen wirken:

  1. Erkennbaren Patientennutzen schaffen
  2. Behandler-Kompetenz nachweisen
  3. Praxispersönlichkeit zeigen

Praxismarken sind mehr als schöne Bildersammlungen. Sie sind komplexe Reflexionen des Behandlungs- und Service-Angebotes einer Arzt- oder Zahnarztpraxis. Im Aufbau einer Praxismarke sind regional und sozial unterschiedliche Werte, Bedürfnisse und Erwartungen von Patientengruppen zu berücksichtigen.

Von einer Markenpraxis kann man sprechen, wenn Patienten eine Praxis in einer Befragung – über dem statistischen Mittel liegend – wieder erkennen. Zwei Beispielfragen::

„Können Sie mir eine Zahnarztpraxis in Berlin-Kreuzberg nennen?“ (Ungestützte oder aktive Bekanntheit)


„Kennen Sie die Zahnarztpraxis Dr. Muster in Berlin-Kreuzberg?“ (Gestützte oder passive Bekanntheit)

Die (Marken-)Kenntnis einer Praxis ist Voraussetzung für das Entstehen eines Praxisimages.

Praxismarken von Ärzten oder Zahnärzten dienen der regionalen Unterscheidung und dürfen nicht mit der Bekanntheit und Wirkung grosser Produktmarken verglichen werden. Wer aber als Behandler bekannter ist und über das prägnantere Praxisimage verfügt, hat Vorteile in der Patientenbindung.

In der nach aussen erkennbaren Umsetzung ist einen Praxismarke ein Design, Zeichen, Symbol oder eine Bezeichnung zur Unterscheidung einer Arzt- oder Zahnarztpraxis von Konkurrenzpraxen.

Unter bestimmten Kriterien der Unterscheidungsgüte können Praxismarken in das Deutsche Markenregister eingetragen werden.