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Erfolgreiche Artikel von Arzt- und Zahnarztpraxen auf Social-Media-Plattformen

Welchen Nutzen soll mein Patient durch meinen Artikel, meinen Folder, mein Video, ., gewinnen?“ 

 

Viele Praxisinhaber*innen stellen ihre Praxisziel in den Mittelpunkt ihrer Patientenansprache: “Wie kann mein Medium auf die Qualität meiner Praxis hinweisen?” In der Folge werden Behandlungsformen, Behandlungsabläufe, medizinische Geräte und persönliche Überzeugungen durch die Brille der Praxisinhaber kommuniziert. Ein potentieller Patient muss seinen Patientennutzen “erarbeiten”, erst auf den sich ergebenden Patientenvorteil rückschließen .  Dieses Rückschließen ist der eine Schritt zu viel, der erfolgreiche Patientenansprache von nicht erfolgreichen Patientenansprache unterscheidet.

Erfolgreicher ist, als Praxisinhaber*in den Patientennutzen ins Zentrum aller Überlegungen zu stellen: “Welchen Nutzen soll mein Patient durch meinen Artikel, meinen Folder, mein Video, …,  gewinnen?”

Gelingt es, die Darstellung der Praxisqualität mit sofort erkennbarem Patientennutzen zu verbinden, erreichst du „Bundesliga-Reife“ deiner Praxiskommunikation.

So ist dieser Artikel hier aufgebaut :

  • A) Meine Erfahrung als „Ist-Zustand:
    “Ein Teil der Social-Media-Kommunikation von Arzt- und Zahnarztpraxen geht an Bedürfnissen der Patienten vorbei.”
  • B) Meine Umsetzung in diesem Artikel:
    Wie kann ich Praxisinhaber*innen helfen, praxisnah bessere Ergebnisse zu erzielen? Finde ich Beispiele?  Kann ich sofort umsetzbare Handlungsanweisungen geben?

Der erfolgreiche Ausgangspunkt jeden Praxis-Postings sollte – analog (B) – lauten:
„Wie können Patienten von meinem Artikel sofort profitieren, ohne “über drei Ecken” meine Botschaft entschlüsseln zu müssen?“

Sehr beliebt aber weniger erfolgreich ist dieser gängige Posting-Ansatz: “Wie kann ich dieses Praxisthema yxz auf Social-Media bewerben?”

Instagram-regeln

Die Digitalisierung führt dazu, dass der Raum für Informationen schrumpft. Auch Praxisvorteile werden mit  immer knapperen Informationen präsentiert. Gleichzeitig wird die Zeit kürzer, die Patienten bereit sind, sich mit einem Behandlungsangebot zu beschäftigen.

Ein”nice-to-have” wird dein Game-Changer

Unserer aller Aufmerksamkeitsspanne sinkt weiter. Zur Kenntnis nehmen wir nur noch das, was in möglichst kurzer Zeit den höchsten persönlichen Nutzen verspricht. In Sozialen-Medien gilt dieser Grundsatz in besonderem Maße.

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Schnell nutzbar

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Möglichst unterhaltsam

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Einfach zu verstehen

sind die drei wichtigsten Kriterien, nach denen jedes Posting gescannt, nicht gelesen wird. Wer glaubt, an dieser Stelle seinem Publikum, „noch ein Buch vorlesen zu können“, verliert jeden Interessenten schnell. 

Eine wichtige Grundregel der Patientenansprache

“Entwickle dein eigenes Format, in Form von einfach verständlichen Geschichten, deine Behandlungs-Vorteile zu vermitteln.”

Welche Praxis-Themen sind geeignet, Interesse auf Social-Media-Plattformen zu erzeugen?

Diese Fragestellung ist in Bezug auf den Wunsch nach Nutzern bei zunehmender Zeitknappheit eine gute Vorüberlegung .

Ein Beispiel aus der (Zahnarzt)-Praxis

  • Die „Abteilung Zahnerhalt“ hat ein neues Gerät zur Wurzelkanalbehandlung angeschafft.
  • Die „Abteilung Ästhetik“ hat in ein neues Gerät zum Zahnbleaching investiert.

Beide Themen können letztendlich Social-Media gerecht aufbereitet werden. Aber welches Thema hat sinnvollerweise den Vorrang: Möglichkeiten der Wurzelkanalbehandlung vs. Top-Zahn-Bleaching? Richtig: Das Bleaching gewinnt.

In Sozialen Medien performen Ästhetik und Attraktivität, Spaß und Erleben immer besser, als Themen der allgemeinen Gesundheit. Gesundheit-Themen sind im Website-Blog besser positioniert.

handynutzung
Untersuchungen zum Nutzerverhalten ergeben

“Soziale Medien spiegeln, wer wir sein wollen. Google spiegelt, wer wir wirklich sind: unser Wunschleben gegenüber unserem echten Leben.”

Headline_1: „Unser neues Gerät zur Wurzelkanal-Behandlung ist ihr Zahnerhalt-Plus!“

Fachlich korrekt und locker formulierte Überschrift. Reicht aber nicht fürs Patienteninteresse an erster Stelle. Zu technisch, Bakteriententfernung schafft es nie zum „Wort des Jahres“ und überhaupt ist die Vorstellung des Bohrens in den Tiefen einer Zahnwurzel nicht wirklich sexy aus Sicht des Patienten. Die Zahnwurzel ist leider zweiter Sieger – zumindest auf Sozialen-Medien. Als gut gestalteter Flyer fürs Wartezimmer kann sie diese Niederlage allerdings schnell wettmachen. Hier ist Zeit und Themennähe gegeben. Weitere Themen für Website und Wartezimmer:

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behandlungsformen im Detail

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Pflegeanweisungen made easy

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Vorteil Praxisorganisation

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lockere Patientenverwaltung

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lebendige Inhaberprofile

Headline_2: “Wirklich weisse Zähne müssen kein Traum bleiben! Ihre Musterpraxis zeigt einen neuen Weg, jetzt noch schonender …”

Ihr verankert das Thema “Zahnbleaching” bitte mit einer Formulierung zur medizinischen Indikation. So hat das Posting Patienten-Gewinnungspotential und der Abmahnanwalt ist raus. Erfahrungsgemäß performen diese Themen auf sozialen Medien besonders: 

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gelebte Attraktivität

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Praxis bringt Lebensfreude

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Emotionales Praxis-Ambiente

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Authentisch Gute Laune im Team

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besondere Praxis-Services

TAKE HOME MESSAGE

Inhaber*innen von Arzt- und Zahnarztpraxen, die Patientenbedürfnisse auf dem passenden Kommunikationskanal (Website / SocialMedia / Print) zum Vorteil der Patienten in einem lebendigen Story-Format aufbereiten, sind  mit ihrer Praxismarke erfolgreich.

Zu dieser erfolgreichen Präsentation gehören authentische Fotos / Videos, differenzierungsfähige Texte sowie ein periodischer Informationsfluss. So stahlt die eigene Praxismarke heller als die Marke von Mitbewerber-Praxen.

Soziale Medien sind nicht absoluter Dreh- und Angelpunkt einer Praxismarke. Planvoll eingesetzt sind sie aber ein weiterer Impuls im Werben um lukrative Patientengruppen.

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